Spessartin

Edelstein: Spessartin
Edelsteingruppe: Granat-Gruppe
Farbe: Rrange bis rotbraun
Mohshärte: 6,5 - 7,5
Dichte [g/cm3]: 4,12 - 4,18
Transparenz: Durchsichtig bis durchscheinend

Benannt wurde Spessartin 1832 durch Francois Sulpice Beudant nach dem Spessart, da in diesem Mittelgebirge nahe Aschaffenburg eine der historisch bedeutendsten Fundorte für Spessartin zu finden ist.

Gemmologisch betrachtet ist Spessartin eine Varietät des Granats, die sich durch die natürliche Einlagerung von Mangan und Aluminium im Kristallgitter auszeichnet. Wie alle Granate kristallisiert Spessartin im kubischen Kristallsystem häufig in kleinen abgerundeten körnigen Kristallen und besticht aufgrund seiner hohen Lichtbrechung und seines starken, glasähnlichen Glanzes durch sein unverwechselbares Funkeln.

Seine charakteristische gelborange bis rotbraune Farbgebung erhält der Spessartin eben gerade durch die natürliche Einlagerung des Mangans und Aluminiums; zumeist sind aber auch andere Spurenelemente im Kristallgefüge mit eingebunden.
Spessartin lässt sich in zahlreichen, über die ganze Welt verteilten Lagerstätten finden. Neben dem ursprünglichen Fundort im Spessart, sind auch Vorkommen in vielen weiteren Regionen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz bekannt. Weitere Lagerstätten befinden sich in Brasilien, Cina, Kenia, Madagaskar, Namibia, Sri Lanka und sogar in der Antarktis.

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